Neues Dialogformat: Stadtteilgespräche
Was beschäftigt die Menschen in den Bobinger Stadtteilen? Welche Fragen gibt es zu aktuellen Entwicklungen, und wo besteht Handlungsbedarf? Darüber tauschten sich Bürgerinnen und Bürger vom 05. bis 15. Oktober bei den Stadtteilgesprächen mit Bürgermeister Michael Ammer und Vertretern der Stadtverwaltung aus. Die gut besuchten Veranstaltungen wurden in allen Ortsteilen angeboten und sollen im neuen Jahr fortgesetzt werden.

Nach einer kurzen Begrüßung und einem Überblick über aktuelle Projekte und Entwicklungen standen die Fragen, Ideen und Anregungen der Anwesenden im Mittelpunkt. Neben dem Bürgermeister waren auch einzelne Referats- und Sachgebietsleitungen vertreten, um fachliche Hintergründe zu erläutern und mögliche Lösungen zu besprechen.
Die Themen reichten vom Glasfaserausbau und Grundstücksankäufen und -verkäufen der Stadt bis zur Kommunikation im Notfall. Auch die Mitglieder des Stadtrats und die Ortssprecherin waren eingeladen und standen im Anschluss an den offiziellen Teil für persönliche Gespräche zur Verfügung.
Im Verlauf des Abends erläuterte die Verwaltung Hintergründe und beantwortete Fragen, sodass sich viele Anliegen bereits im Gespräch klären ließen. Zugleich nahm sie Anregungen aus den Stadtteilen für ihre weitere Arbeit mit. Anliegen, die vor Ort nicht geklärt werden konnten oder eine individuelle Prüfung erforderten, wurden von der Verwaltung aufgenommen und im Nachgang beantwortet. Zu den einzelnen Gesprächen wurde ein Protokoll erstellt, das den Teilnehmenden auf Wunsch zugesendet wird. Interessierte konnten sich dafür am Ende der Veranstaltung in eine Liste eintragen.
Auf Nachfrage hin begrüßten die Anwesenden das Gesprächsformat grundsätzlich. Die Stadtteilgespräche sollen deshalb fortgesetzt werden. Sie stehen allen Bürgerinnen und Bürgern offen, egal, ob sie ein konkretes Anliegen, eine Idee haben oder sich einfach über den eigenen Stadtteil informieren und zuhören möchten. Erster Bürgermeister Michael Ammer resümiert: „Mit diesem Format wollten wir erproben, ob diese Art des Austauschs von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen wird. Die positive Resonanz auf die Veranstaltungen hat uns darin bestärkt, die Gespräche auf jeden Fall fortzuführen.“
